Friederike auf Platz 9 bei der Dt. Rangliste

Am 18. und 19. Oktober fand in Mülheim an der Ruhr die erste Deutsche Rangliste der Altersklassen U15 und U17 im Einzel und Doppel statt. Ich war als einzige Elmshornerin dabei, da Annika verletzungsbedingt noch pausieren musste.

Es war ein langer Weg bis nach Mülheim, deshalb trafen wir uns Freitag zur Anreise bereits um 12:30 Uhr am Alten Teichweg. Wir verteilten uns auf zwei Busse und bald darauf ging es los. Nach 6 langen Stunden Autofahrt durch einige Staus kamen wir endlich in Mülheim an unserem Hotel an. Dort hatten wir kurz Zeit unsere Zimmer zu beziehen, ich bekam ein Doppel-Zimmer mit meiner Doppelpartnerin Jenny. Dann mussten wir aber schon wieder los, um einen Spieler vom Bahnhof abzuholen. In der Nähe vom Bahnhof gab es auch kleines chinesisches Restaurant, in dem wir dann auch gleich Essen gingen. Später gab es im Hotel noch eine kurze Besprechung für den ersten Spieltag, dann wurden wir auf die Zimmer entlassen und gingen schlafen, um am nächsten Tag fit zu sein.

Samstagmorgen gab es natürlich Frühstück, und um kurz nach 8 Uhr fuhren wir auch schon los zur Halle, da die Trainer zur Auslosung mussten. Wir spielten in der RWE-Halle, in der unter anderem auch die German-Open ausgetragen werden. Die Trainer gingen zur Auslosung, und alle Spieler, die Doppel spielten, begannen, sich warm zu machen. Jenny und ich starteten mit Einschlagen auf dem Feld, bevor alle Felder belegt waren, und danach machten wir ein kleines Programm aus Footwork und Laufen, bis wir ganz warm waren. Kurze Zeit später kamen die Trainer zurück und die Auslosung wurde veröffentlicht. Wir gingen hin und konnten einen Blick auf unser „Glückslos“ zu werfen: In der ersten Runde durften wir gleich gegen die an 1 gesetzte Paarung Nicola Oltersdorff und Monika Weigert spielen. Als wir aufgerufen wurden, war ich ziemlich nervös, wohl auch weil dies auch meine erste Deutsche Rangliste insgesamt war. Diese Nervosität machte sich im ersten Satz bemerkbar, da wir überhaupt nicht ins Spiel kamen und richtig viele Fehler machten. So kamen wir nicht über 7 Punkte hinaus. Doch im zweiten Satz konnten wir uns fangen und sehr lange mit den Beiden mithalten. Wir verloren den Satz zwar auch, aber dieses Mal mit 21:17, was schon sehr viel besser war. In der Pause zwischen meinen Spielen stärkte ich mich und fing schon mal mit Jenny an mich auf das nächste Spiel vorzubereiten. Wenn wir das nämlich verlieren würden, hätten wir keine Spiele mehr gehabt, da wir dann bei den Plätzen 13-16 wären, und diese nicht ausgespielt wurden. Doch im ersten Satz klappte es ziemlich gut und wir konnten mit 21:12 gewinnen. Im zweiten Satz gab es zwischenzeitlich leider zu viele Fehler, deshalb mussten wir auch noch einen dritten Satz spielen. Da lief es auch wieder besser und wir zogen in die Runde der Plätze 9-12 ein. Und auch das nächste Spiel war spannend, doch dieses Mal verzichteten wir auf den dritten Satz und gewannen in zwei Sätzen mit 21:15, 21:19. Damit hatten wir es bis zum Spiel um den 9. Platz geschafft. Da unser Trainer gerade bei diesem, für uns wichtigem Spiel, eine andere Paarung aus Hamburg coachte, standen wir erstmal ohne Coach da. Doch auch ohne irgendwelche Tipps blieben wir relativ lange gleichauf mit unseren Gegnerinnen, die entscheidenden Punkte verloren wir aber leider trotzdem, so dass wir den ersten Satz knapp verloren. In der eigentlichen Coachingpause sprachen Jenny und ich unsere Taktik noch einmal durch und konnten viele Schwachstellen der Gegnerinnen finden, die uns helfen könnten. Und tatsächlich ging die Taktik auf und wir gingen in den entscheidenden dritten Satz. Den konnten wir dann auch noch etwas klarer als den zweiten mit 21:15 gewinnen und landeten damit auf dem 9. Platz. Wir waren damit aber auch fertig mit Spielen und konnten schon duschen gehen. Den restlichen Tag guckte ich den anschließenden Einzeln zu und am Abend ging es noch in ein italienisches Restaurant essen. Als wir wieder im Hotel ankamen, war es auch schon relativ spät und so gingen wir gleich schlafen.

Am Sonntag gab es noch einmal Frühstück, dann wurden alle Sachen in den Bus geladen und wir fuhren zur Halle. Hier fanden die restlichen Einzelspiele statt, was bedeutete, dass ich gar nicht mehr spielen musste. So saß ich den halben Tag in der Halle, bevor wir uns nachmittags wieder auf den Weg in Richtung Heimat machten. Gegen 20 Uhr, nach 5 Stunden Fahrt, kamen wir endlich müde in Hamburg am Alten Teichweg an. Wir wurden von einigen Eltern empfangen, und nachdem ich mich verabschiedet hatte, ging es auch endlich ganz nach Hause.

Es war ein sehr schönes Wochenende für mich, an dem ich wieder ganz neue Erfahrungen machen durfte. Ich freue mich schon auf das nächste Mal. 🙂

Hier findet Ihr die Ergebnisse: Link